Schöner Abschluss des vierten Monats

Das Schuljahr in Südafrika hat sich dem Ende zugeneigt und die Sommerferien haben begonnen. Um das Land in dem wir für ein Jahr leben sowohl kulturell, als auch landschaftlich besser kennenzulernen, haben wir uns auf einen Roadtrip in den Osten aufgemacht.

Erster Stopp war die im Stadtkern sehr hektische Stadt King Williams Twon. Dort besuchten wir das Steve Biko Museum, welches eine Biografie über jenen und die Bewegung mit ihm zeigt. Trotzdem es etwas zu heroisierend gestaltet war, war es sehr informativ und interessant anzusehen.

Danach führte uns unser Weg zu dem ersten Hostel in East London. Dieses lag, zu unserem Glück, direkt neben dem Meer. Leider ist der Strand noch der schönste Teil der Stadt, da diese generell mit ihren Gebäuden keinen schönen Anblick bietet. Auch das Aquarium ist zwar interessant, da man neben diversen südafrikanischen Fischarten auch die bekannten südafrikanischen Pinguine besichtigen kann, jedoch ist es sonst ziemlich dreckig.

Unsere Fahrt führte uns weiter durch die belebte Stadt Mtatha, auf deren Straßen ein starkes Gewimmel herrscht. Danach folgte eine fünfzig Kilometer lange Dirtroad, auf der wir nach drei Stunden Fahrt den idyllischen Ort Mdumbi erreichten. Durch die Ruhe und den wunderschönen Strand begeistert, entschieden wir kurzfristig eine Nacht länger in den traditionellen Xhosa Hütten zu bleiben.

Als wir dann weiter fuhren überquerten wir die Grenze vom Eastern Cape zu Kwazulu Natal. Diesen Übergang konnte man nicht nur an dem Namen, sondern auch an der Veränderung der Landschaft erkennen. In Kwazulu Natal findet man Unmengen an Baumplantagen. Abends kamen wir in unserer Unterkunft an, die gerade kein Wasser zur Verfügung hatte. So merkt man erst einmal, wie gewohnt man an die nicht überall selbstverständlichen Dinge ist.

Der nächste Stopp war dann Durban. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass das gebuchte Backpacker Hostel nicht mehr existiert und wir mussten uns eine neue Unterkunft suchen. Zum Glück fanden wir schnell etwas Passendes.

Durban ist eine sehr hektische Stadt, vor allem wenn man sich das empfehlenswerte indische Viertel und den Victorian Market anschaut. Auch das Museum über die indisch südafrikanische Geschichte ist empfehlenswert, da man selten von diesem Aspekt der südafrikanischen Geschichte hört. Trotzdem ist es ein großer Teil und man erkennt schnell, dass die Inder in Durban das Stadtbild bestimmen.

Wegen des Strandes, weshalb viele Touristen nach Durban kommen, lohnt es sich eigentlich nicht dorthin zu fahren, hingegen ist der große Hafen beeindruckend.

Auf dem Weg in die Drakensberge hielten wir bei dem schönen Howick Wasserfall. Nun begann der landschaftlich schöne Teil der Reise. Die Drakensberge eignen sich sehr gut für lange Wanderungen und besonders an heißen Tagen kann man sich bei den kleinen Pools der Flüsse oder direkt bei einem Wasserfall von dem kalten Bergwasser abkühlen lassen.

Nach den Drakensbergen führte uns unser Weg auf der N2 wieder zurück nach Grahamstown.

Insgesamt war es ein vor allem durch die wunderschöne Landschaft beeindruckender Urlaub, der die große Vielfalt Südafrikas unterstrichen hat.

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