Ankunft

Endlich sind wir in Grahamstown an der Südküste Südafrikas angekommen, nachdem wir zehn Stunden nach Johannesburg und dann zwei Stunden nach Port Elisabeth geflogen sind. Am Flughafen wurden wir von unserem lieben Mentor Aldy abgeholt, der uns mit seiner Frau Sandra und seinem Enkel zu seiner Tochter in der Nähe von Port Elisabeth mitnahm. Auf der Autofahrt nach Grahamstown, wo wir nun ein Jahr leben werden, sahen wir die ersten Zebras und Gazellen.

Abends wurde uns klar, dass man hier Pizza nicht ohne Fleisch isst und man als Vegetarier belächelt wird. Trotzdem bemühten sich Sandra und Aldy uns die Ankunft so angenehm wie möglich zu machen. Zusammen sahen wir eine Soapopra auf Afrikaans mit englischem Untertitel. Generell läuft hier der Fernseher dauerhaft im Hintergrund. Diese Eigenschaft haben auch wir in unserer kleinen Wohnung schon übernommen.

Wir leben übergangsweise in einem Zimmer hinter dem Haus unseres Mentors. Es enthält sowohl Küche, als auch Badezimmer. Momentan sind wir auf der Suche nach einer neuen Wohnung, in der wir in getrennten Zimmern leben werden.

Die Menschen hier sind sehr freundlich und aufmerksam. Am Sonntag waren wir in einem anglikanischen Gottesdienst. Dort wurden wir sogar während des Gottesdienstes gebeten aufzustehen, um willkommen geheißen zu werden.
An unserem ersten Tag in einem der Projekte, in denen wir arbeiten werden, lernten wir einige Südafrikaner in unserem Alter kennen, die gerade ihren Schulabschluss in verschiedenen Fächern anstreben. Sie kommen zusammen und lernen oder unterhalten sich.

Obwohl wir schon in die Projekte eingeführt werden, ist die erste Woche als „Orientation“ gedacht. Dabei sollen wir Grahamstown besser kennenlernen und uns in unserer Wohnung einleben. Wir beide leben zum ersten Mal nicht zuhause, das heißt wir müssen zusätzlich mit den Alltagsproblemen zurecht kommen. Auch beim Kochen müssen wir uns an dem Angebot orientieren, welches uns der Supermarkt bietet. Es ist schwer sich nicht nur von Fast Food zu ernähren, wenn das Angebot davon sehr groß ist. Mit Freude konnten wir feststellen, dass es hier sowohl Nutella, als auch Kinderschokolade gibt.

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